Liebes Tagebuch,
Gena
da wir gestern Abend sehr spät zurück gekommen sind, fing die Schule heute erst um 11 Uhr an. Das war sehr schön ,denn anstatt früh aufstehen zu müssen, konnten wir uns Zeit lassen, denn die ersten 4 Schulstunden fielen aus. Als wir in die Schule kamen, war sehr trübe und schlechte Laune. Bevor wir aber etwas erfuhren, mussten wir uns für das kommende Handballspiel in der Gongguan- Highschool vorbereiten .Im Anschluss daran übermittelte uns Herr Fritzen die schlechte Nachricht :Herr Klimek ,der schon seit mehr als 12 Jahren an der TES arbeitet, alles für die Projekttage vorbereitet hatte, sei gestern Abend verstorben. Das war ein Schock für alle! Wir konnten es einfach nicht glauben. Deshalb verlief die Busfahrt sehr ruhig.
Mit hängenden Köpfen saßen wir alle im Bus. Frau Pux erklärte uns, dass Herr Klimek wollte, dass wir das Projekt auch ohne ihn weiter machen sollen. Außerdem sollten wir die Handballmannschaft anfeuern ,denn das gegnerische Team Kroatien kämpft auch darum, ins Halbfinale zu kommen. In der Highschool angekommen, mussten wir erst einmal Fieber messen wegen der Schweinegrippe. Dann ging es 8 Stockwerke hoch mit dem Fahrstuhl. Zum Glück! Ein Taschencheck schloss sich an, damit auch keiner ein Messer mit hinein nahm.
Nachdem wir durch eine Anlage gelaufen waren, die so ähnlich aussah wie an Flughäfen, um Kontrollen der Passagiere vorzunehmen, ging es in die Handballhalle.
Wir kamen gerade noch rechtzeitig an, denn kurze Zeit später ertönte auch schon ein lauter Pfiff und das Spiel ging los.
Zu Beginn des Spieles gab es bereits für die kroatische Mannschaft zwei gelbe Karten.
Der gesamte Spielverlauf war sehr knapp – das machte es für uns Zuschauer aber auch für die Spieler sehr spannend. Begeistert verfolgten wir das Spiel.
Im Endergebnis jedoch verlor Deutschland gegen Kroatien 36:30.
Bevor wir dann nach Hause gingen, durften wir alle noch einmal zu 7-11, um uns unser Mittagessen zu kaufen.
Ab 18 Uhr durfte man dann wieder zurück in die Schule gehen, um den deutschen Basketballern beim Training zuzuschauen.
Nach dem Training der Mannschaft durften die Klassen 5-7 gegen die Profis selber ein paar “ Körbe“ werfen ! Das hat sehr viel Spaß gemacht.
Dies war ein schöner – aber zugleich auch trauriger Tag.
Aufgeschrieben von Gena
